Konsequent auf dem Weg zur Klimaneutralität

Unter nachhaltigem Handeln verstehen wir den verantwortungsbewussten Umgang mit den endlichen Ressourcen der Erde. GEMÜ setzt schon seit vielen Jahren verstärkt auf Green Engineering und Umweltschutz.

Dabei verfolgen wir in der Produktforschung und -entwicklung unsere Nachhaltigkeitsziele ebenso wie bei der CO2-Reduzierung. Dazu zählen der Bau von Photovoltaik- und Solaranlagen auf Betriebsgebäuden, effiziente Wärmedämmung, Nutzung von Abwärme und der Einsatz von Elektrofahrzeugen für den Werksverkehr.


Gert Müller – Standpunkt zur Nachhaltigkeit

"Die Zukunft hängt von dem ab, was wir heute tun." Mahatma Gandhi

"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun." Molière

Zwei Zitate von zwei Männern aus unterschiedlichen Epochen zu ganz unterschiedlichen Themen. Dennoch beschreiben beide Aussagen genau das, worauf es aus heutiger Sicht für eine lebenswerte Zukunft ankommt.

Persönlich und als geschäftsführender Gesellschafter von GEMÜ bin ich davon überzeugt, dass gesellschaftliche Verantwortung immer eine persönliche und eine unternehmerische Aufgabe ist. Dieser stellen wir uns als Unternehmen und als Partner in der Region und leisten unseren Beitrag für die nächste Generation.  


➥ Auszeichnung zur CO2-Neutralität

«Umweltschutz und Wirtschaft sind keine Feinde», so Gert Müller, der geschäftsführende Gesellschafter der GEMÜ Gruppe. Nach diesem Motto agiert auch die GEMÜ GmbH mit ihrem Produktionsstandort in Emmen. Dank vielen Massnahmen zum Klima- und Umweltschutz wird GEMÜ in der Schweiz erstmals mit dem Swiss Climate Label «CO2 Neutral (Gold)» ausgezeichnet.

Eine freiwillige Analyse ihrer Emissions-Ausstösse im Bilanzjahr 2020 ergab für die GEMÜ GmbH ein sehr positives Bild. Mit einem durchschnittlichen Ausstoss von 5 t CO2 pro FTE1 erzielt die GEMÜ GmbH im Branchenvergleich einen ausgezeichneten Wert.

Aus der Analyse geht hervor, dass rund 20% des gesamten CO2-Ausstosses aus direkten Emissionen stammen, die vor allem aus Geschäftsreisen mit Benzin- oder Dieselfahrzeugen resultieren. Mit 80% des CO2-Footprints wurde der Hauptanteil des CO2-Ausstosses durch indirekte Emissionen verursacht. Hierzu zählen unter anderem Pendelfahrten, Verbrauchsmaterialien, Chemikalien, Abfall und Wasser.

Zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks verwendet die GEMÜ GmbH ausschliesslich Strom, der zu 100% aus europäischer Wasserkraft erzeugt und vom lokalen Stromversorger CKW bezogen wird. Der Stromverbrauch für Beleuchtung und elektronische Geräte verursacht somit nur 0.1% des gesamten CO2-Ausstosses.

➥ CO2-Bilanz

Mit 194 t CO2 sind die für die täglichen Pendelfahrten verwendeten Verkehrsmittel die grösste Emissionsquelle. Durch die Sensibilisierung von Mitarbeitenden und der Förderung von Initiativen wie «Bike to work» möchte die GEMÜ Schweiz GmbH die Emissionen durch Pendelfahrten in Zukunft senken.

Die zweitgrösste Emissionsquelle bilden mit 177 t CO2 die Verbrauchsmaterialien, vorwiegend Verpackungsmaterial wie Karton und Paletten. Geschäftsreisen sind mit einem CO2-Ausstoss von 138 t die drittgrößte Emissionsquelle.

Besonders erfreulich sind die Ergebnisse des Heizverbrauches. Die GEMÜ GmbH heizt primär über Wärmerückgewinnung der Kältemaschinen, weshalb der Heizverbrauch mit 0 t CO2 in die Bilanz eingeht. Ergänzend kommt bei Bedarf eine Grundwasserwärmepumpe zum Einsatz, deren Emissionen noch immer unter den Zielwerten der Kantone liegen.

Ausgezeichnet positionierte sich die GEMÜ GmbH im Vergleich bezüglich des Papierverbrauchs (0.5 t CO2), dem Abfallaufkommen (79 t CO2) und dem Wasserverbrauch (3.5 t CO2). Insgesamt wurden durch die Geschäftstätigkeit von GEMÜ 613 t CO2 ausgestossen, was 5 t CO2 pro FTE entspricht.

➥ Unterstützung für Klimaprojekt

Zum Ausgleich der CO2-Bilanz unterstützt die GEMÜ Schweiz das Klimaprojekt «Erneuerbare Energie aus Sägemehl in Bulgarien» durch den Erwerb von Zertifikaten und investiert in ein regeneratives System. Das bei der Produktion von Papier entstehende Sägemehl wird in einem neuen Spezialverfahren verwendet, um Wasserdampf zu erzeugen. Dieser wiederum kommt als erneuerbare Wärmeenergie in der Produktion des Zellstoffes zum Einsatz, der in der Herstellung von Papier die zentrale Rolle spielt. Somit schliesst sich der Energiekreislauf. Mit diesem Klimaprojekt werden so jährlich rund 90'000 Tonnen CO2 eingespart





Unsere Corporate Responsibility Grundsätze beschreiben unser Verständnis von Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt.

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